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Innungsverband WHdI wählt neuen Vorstand

Der Verein "Wenn Handwerk - dann Innung" Innung.org e.V. (WHdI) lud am 28. September 2018 zur Mitgliederversammlung auf den Lehrbauhof Berlin. Dort wählten die Mitglieder einstimmig einen neuen Vorstand.

Der WHdI-Vorstand mit seinem stellvertretenden Vorsitzenden Michael Niehus (ganz links) von der Tischler-Innung Berlin.

Als Vorsitzender des WHdI e.V. amtiert künftig Markus Feix (Friseur-Innung), Stellvertreter sind Alexandra Göris (Gebäudereiniger-Innung), Anselm Lotz (Kfz-Innung), Frank-Michael Niehus (Tischler-Innung) und Dr. Manja Schreiner (Baugewerks-Innung). Schatzmeister ist Andreas Koch-Martin (SHK-Innung) und Schriftführerin Constantin Rehlinger (Elektro-Innung). Aus dem Vorstand verabschiedet wurde der langjährige Vorsitzende des Vereins Dr. Klaus Rinkenburger, der zudem WHdI-Gründungsmitglied ist. Vereinsvorsitzender Markus Feix lobte sein über 15-jähriges Engagement und seinen Einsatz für ein solidarisches Innungswesen und einen guten Austausch zwischen den Gewerken. Er verlässt den Vorstand auf eigenen Wunsch. Gleiches gilt für den bisherigen Schatzmeister Martin Stock. Diesem dankte Markus Feix für das Organisieren verschiedener Innungsveranstaltungen sowie seine innovativen Denkanstöße für das Handwerk.

Digitalisierung von Innungen und Innungsbetrieben
Der allgegenwärtige Begriff der Digitalisierung betrifft auch die Arbeit der Innungen. Die Geschäftsführer/innen und Obermeister/innen der WHdI-Innungen hielten fest, dass der Kommunikationsfluss zwischen den Sitzungen durch die Einführung einer digitalen Plattform verbessert werden konnte. Bei dem Jahrestreffen mit den Hamburger Innungskollegen im April 2019 soll der Fokus auf digitalen Themen liegen und unter anderem aus den Erfahrungen des digitalen Vorzeigestaats Estland gelernt werden.
Für Handwerksbetriebe bietet WHdI im Herbst 2018 ein Seminar an, bei dem das neue System zur elektronischen Angebotsabgabe für öffentliche Aufträge erläutert wird. Die elektronische Einreichung von Handwerkerangeboten ist ab 2019 verpflichtend für Aufträge der Berliner Verwaltung über 25.000 Euro. WHdI möchte außerdem neue Rahmenabkommenspartner gewinnen, um die Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung zu unterstützen.
Die WHdI-Mitglieder sind sich einig, dass die Digitalisierung den Arbeitsalltag in vielen Bereich erleichtern wird. Der persönliche (Erfahrungs-)Austausch der Innungsmitglieder kann und soll dadurch aber nicht ersetzt werden, da hier die Basis für eine gesunde Innungsgemeinschaft liegt. Auch bei WHdI hat sich der Austausch der einzelnen Innungen im persönlichen Gespräch bewährt.
Wenn Handwerk – dann Innung (WHdI) ist ein Zusammenschluss von 22 Berliner und Brandenburger Handwerksinnungen, u.a. die Tischler-Innung Berlin. Über den Verein sind etwa 4.000 Innungsbetriebe organisiert.

10.10.2018 13:39 Alter: 63 Tage