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Belobigung für Frederik Dethleffsen / Berliner überzeugt beim Bundeswettbewerb

Tischler Schreiner Deutschland hat die Preisträger des Bundesgestaltungswettbewerbs "Die Gute Form 2016" auf der Internationalen Handwerksmesse in München gekürt. Der Berliner Teilnehmer Frederik Dethleffsen überzeugte dabei mit einem Sekretär aus linoleumbeschichtetem Multiplex und erhielt eine Belobigung.

Preisverleihung zum Bundesgestaltungswettbewerb „Die Gute Form 2016“

Der erste Platz beim Bundesgestaltungswettbewerb „Die Gute Form“ geht in diesem Jahr nach Nordrhein-Westfalen. Mit seinem feinfühlig gestalteten und handwerklich höchst anspruchsvollen Schreibtisch holt Florian Platzek den Titel an den Niederrhein. An seinem Schreibtisch aus Eiche und Linoleum gefiel der Jury insbesondere der spannungsreiche Kontrast, der durch die „minimalistisch, als flacher Korpus ausgebildeten Arbeitsplatte zu dem feindimensionierten Fußgestell“ entsteht. Platzek gewinnt neben dem Bundessieg mit 1.500 Euro Preisgeld auch eine Profihandmaschine der Firma Festool.

Zum Zweiten
Der zweite Platz geht in diesem Jahr nach Sachsen: Benjamin Höfer erhält ihn für seinen Sekretär aus Eiche. Die Jury beeindruckte vor allem die hohe formale Eigenständigkeit. „Es wurde eine zeitgemäße Form für einen klassischen Sekretär gefunden, der auch als Stehpult nutzbar ist“, heißt es weiter. Höfer darf sich über 1.000 Euro und ebenfalls eine Festool-Profihandmaschine freuen.

Zum Verlieben
Komplettiert wird das Siegertreppchen von Laura Grünn aus Baden-Württemberg. Sie überzeugte die Jury mit ihren filigran gearbeiteten Streben als entscheidendes Merkmal. Zudem sahen die Juroren in der Wiege „eine schreinerische Einzelleistung, die eine neue Spielart der Verwandelbarkeit zum Kinderbett bietet“. Doch nicht nur die Experten waren sich einig, auch das Publikum schien sich in das ungewöhnliche Gesellenstück verliebt zu haben und wählte es zum Publikumsliebling. Laura Grünn erhält 500 Euro und als Drittplatzierte eine weitere Festool-Profihandmaschine. Für den Publikumspreis kommt zudem noch ein Scheck von 250 Euro oben drauf.

Sonderpreise und drei Belobigungen
Über den Sonderpreis "Massivholz" freute sich Daniel Rehak aus Bayern. Er ist mit 500 Euro dotiert. Rehak erhielt ihn für seine exzellent verarbeitete „Schubkastensäule“. Pepito Schöpke wurde indes für den kreativen Öffnungsmechanismus seiner Truhe mit dem Sonderpreis "Beschlag" ausgezeichnet. Die 500 Euro Preisgeld stiftet die OPO Oeschger GmbH.
Neben den drei Bundessiegern und den Sonderpreisträgern sprach die Jury drei Belobigungen aus. Frederik Dethleffsen aus Berlin erhielt Lob und Anerkennung für seinen Sekretär aus linoleumbeschichtetem Multiplex. Robin Euler wurde für seine elegante und frische Standgarderobe geehrt und Malte Neumann für seinen aufwendig verarbeiteten Geschirrschrank.

Ein Wettbewerb mit großer Strahlkraft
Zusammen mit einer herzlichen Gratulation an Preisträger und Teilnehmer, aber auch einem herzlichen Dank an die jeweiligen Ausbildungsbetriebe unterstrich TSD-Präsident Konrad Steininger die Bedeutung des Wettbewerbs für das Tischler- und Schreinerhandwerk. „Ein Garant für den großen Erfolg der Branche am Markt ist die hohe Qualität unseres Nachwuchses“, sagte Steininger. Nur mit erstklassig qualifizierten Fachkräften könne man das gute Image und die große Kundenzufriedenheit langfristig aufrechterhalten.
Ebenso dankte er den Partnern von Tischler Schreiner Deutschland, die den Wettbewerb mit ermöglicht hatten: allen voran Mitausrichter OPO Oeschger und Werkzeughersteller Festool sowie der Fachzeitschrift dds.

02.03.2016 13:45 Alter: 2 Jahre